Hallo Mittelstand,

Hallo Perspektiven-Fans,

Horizonte erweitern? Leicht gemacht mit unserem marvice! Blog! Lesen Sie die Sichtweisen unseres Teams zu verschiedensten PR- und Marketing Themen. Durch die Kommentarfunktion können Sie die Einträge gerne um Ihre Blickwinkel erweitern. Denn weitere Ansichten bedeuten mehr Aussichten.

Ihr Team von marvice!

2B or not… Na, Sie wissen schon.

Sein oder nicht sein, B2B oder doch lieber B2C. Fragen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen, auch bei der Wahl der Kommunikationsmaßnahmen.

Während die eine Kommunikationsstrategie Vertreter des Business als Zielgruppe avisiert, setzt die andere auf Consumer, also auf den Endverbraucher.

Die Unterschiede sind entscheidend und haben großen Einfluss auf die flankierenden Marketing-und PR-Maßnahmen.

Ein Give-Away-Weingummi sieht nicht nur anders aus als Schokolade aus dem Supermarkt, sondern schmeckt auch noch komplett verschieden. Der Grund liegt in mannigfaltigen Inhaltsstoffen und vor allem in der unterschiedlichen Zusammensetzung. Zwar geht es sowohl im B2B als auch im B2C um zu verkaufende Güter oder Leistungen. Doch haben die Zielgruppen ihre spezifischen Anforderungen. Dementsprechend sind auch Verpackung und Marketing grundverschieden.

Schwer verdauliches Business?

Das Give-Away schmückt ein Claim, der die Bedürfnisse des speziellen Industriekunden anspricht. Es geht nicht darum, seine Lust auf Süßes anzukurbeln, die er eh mit Millionen Konsumenten teilt. Das Interesse gebührt seinen besonderen Wünschen. Doch der Weg zum Kunden und seinen Anliegen kann sich als zähes Weingummi erweisen. Was bei Konsumgütern fix als „Light-Version“ anzupreisen ist, fällt bei komplizierten IT-Programmen schwer. Wie macht man ihm das nur schmackhaft? Und vor allem: Wo ist er überhaupt zu finden? Zwischen den Regalen im Supermarkt? Dort könnte man ihn vereinzelt antreffen- doch gilt sein Interesse hier ausschließlich den bunt leuchtenden, süß-anmutenden Leckereien.  Eine  Industriesoftware  ist im direkten Vergleich zu zart schmelzenden Schokoriegeln doch eher unsexy.

B2B kann mehr

Aber: Auf die Verpackung kommt es an! Die positiven Aspekte, die sich nur zu gern hinter komplexen Fakten verstecken, müssen offenbart werden. Dabei ist es wichtig, Fachwissen verständlich zu vermitteln. Vorteile wie Kostensenkung oder Prozessoptimierung sind vielleicht auf den ersten Blick nicht so attraktiv wie Schokolade, aber mindestens genauso essentiell. Um den Kunden jedoch wirklich zu überzeugen, muss man seine Bedürfnisse bis ins kleinste Detail kennen. Durch umfangreiche Analysen und Briefings lassen sich diese ermitteln. Regelmäßige Treffen mit ihm versüßen die Kommunikation und somit den Handel überdies ungemein.

Auf die Größe kommt es an?

Dieser Mythos hält sich zwar schon seit eh und je hartnäckiger als unser Hüftgold vom vorletzten Weihnachten. Aber im Grunde wissen wir es schon längst:

In der Kürze liegt die Würze!

Mit PR-Agenturen ist es ähnlich. Nehmen wir ein Beispiel aus der Natur:  Albatrosse, sehr große Seevögel, erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 3,5 Metern! Mit durchschnittlich 12 Kilogramm befinden sie sich in der oberen Gewichtsklasse ihrer fliegenden Kompagnons.  Nun ist ein Albatros ein absoluter Meister im Segeln und auch große PR-Agenturen halten sich nur allzu gut über Wasser. Doch was Start und Landung betrifft, fällt der Vogel buchstäblich auf die Schnauze: Sein Gewicht und seine Größe eignen sich kaum für graziöses oder gar leichtes Abheben.

Bei großen Agenturen gilt es deshalb oftmals viel Geld zu investieren, um überhaupt erst Projekte realisieren zu können und Bruchlandungen zu vermeiden.  Dann, erst einmal abgehoben, fällt es oft schwer, bei Anliegen den richtigen Mitarbeiter für den jeweiligen Bereich zu finden. Keine Frage: Sie fliegen gut – aber nur mit geringem Bodenkontakt.

Kleinere Agenturen gewährleisten häufig kostengünstige und individuelle Beratung. Diese flexible und einfache Kommunikation zwischen Kunden und Agentur zeigt sich auch in der zunehmenden Beliebtheit kleiner Unternehmen. Neue Ideen und Kreationen müssen keine langen Wege zwischen Geschäftsführung und Marketing hinter sich legen. Sie starten direkt.

Eine Branche feiert sich selbst

Next Generation Online Marketing.
Erkenntnisgewinn oder Selbstbeweihräucherung?

Ein Kommentar von Karin van Soest-Schückhaus und Annette Bouteiller

 

Was treibt Marketer und PR-Verantwortliche für einen Tag lang aus dem Büro?
Zwei Stichworte, natürlich. Online. Und noch einmal Online.

Social Media, Web 2.0, Digital Marketing – die Instrumente des Online Marketings sind in aller Munde, der Druck auf die für diese Themen Verantwortlichen in den Unternehmen steigt von Tag zu Tag an. Wehe dem, der noch nicht twittert und facebookt, der noch keinen eigenen BLOG besitzt und der nicht die Clickraten seiner Website im Stundentakt auf dem Schreibtisch liegen hat. Grund genug also, für das geneigte Fachpublikum, eine Konferenz zu diesem Thema zu besuchen.

Ein Erfahrungsbericht.

Die Erwartungshaltung zahlreicher Teilnehmer ist geprägt von Offenheit und Neugierde, und wird  bereits nach dem ersten Vortrag mehr, als nur enttäuscht. Inmitten zahlreicher Buzzwords, vieler bunter Bilder und temporeicher Präsentationen, suchen wir nach dem Mehrwert, dem Erkenntnisgewinn, ja, nach dem Aha-Effekt, den wir voller Tatendrang später dann zu unseren Kunden transportieren wollen. Und können ihn einfach nicht finden. Wir fühlen uns ein wenig erinnert, an den allseits bekannten, berühmt-berüchtigten Verkauf von Heizdecken und sind irritiert. Story Telling und Solution Selling auf einer kostenpflichtigen Tagung? Klassische „Wir-haben -die-Lösung“-Charts, kombiniert mit „Sprechen-Sie.-uns-an“-Folien. Mehrwert für uns und unsere Kunden? Gen Null.

Wer schreibt, der bleibt?

Dieser alten Redewendung und gar Handlungsanweisung sind bis dato nicht nur Helmut Schmidt, Thilo Sarazzin, Jimmy Hartweg und Nazan Eckes gefolgt. Auch Deutsche Marketer publizieren und halten dann vorzugsweise der eigenen Community die Stange. Aus dem guten alten Agenda-setting wird eine Art Experten-Seeting: Zum Branchenweisen avanciert, wer publiziert.  Alte Erkenntnisse also, mit neuen Themen, und, in neuen Dimensionen.

Nur, dass wir an dieser Stelle nicht falsch verstanden werden. Wir haben nichts gegen Networking, gegen Visitenkarten, Flyer und Displays. Wir haben aber etwas gegen die Abwesenheit von Fachvorträgen. Und gegen gebührenpflichtige Verkaufsveranstaltungen.

Next Generation Online Marketing?

Wie immer im Marketing, gibt es eine Zeit lang einen Hype um gewisse Themen, einzelne Mediengattungen werden totgesagt und feiern ein Jahr später ihre Auferstehung. Zudem hält jede Disziplin für sich, die Allheilmittel sinkender Verkaufszahlen und wenig durchdachter Strategien, in ihren Händen. Das ist bekannt und macht auch keinen Halt vor dem Thema Onlinemarketing.
Wünschenswert aber für Unternehmer, Angestellte, Freiberufler und Werbungtreibende wäre jedoch ein Diskurs über Strategien, Tools und Methoden, der nicht von Vertrieblern geführt wird. Ein Diskurs, frei von Emotionen und Vorbehalten, immer mit dem Ziel, Erkenntnis zu gewinnen. Erkenntnis, die voranbringt. Sonst sitzen wir nämlich weiterhin auf dem Trockenen. So wie übrigens auch auf besagter Veranstaltung.

 

Heute schon an Weihnachten denken. Und im Dezember die Nase vorn haben.

„Ja – ist denn heut schon Weihnachten?“ Dieser Ausspruch eines sehr berühmten Testimonials aus der Sportwelt ist uns allen noch gut aus der Werbung in Erinnerung. Was diese Frage nun im Sommer in einem Marketing-und PR-Blog zu suchen hat?
Sicher ist, sie hat keinesfalls mit Fußball zu tun. Und wir teasern auch keine neue Beckenbauer-Kampagne an. Sehr pragmatisch und immer auf der Suche nach Mehrwert für unsere Kunden, stellen wir Ihnen heute die Frage: Mit was für einer Weihnachtskarte möchten Sie Ihre Kunden und Geschäftspartner in diesem Jahr erfreuen? Schon dran gedacht? Gibt es erste Ideen? Oder ist es aus Ihrer Sicht noch viel zu früh für dieses Thema? Wir finden, es ist keineswegs zu früh.

Für viele kommt Weihnachten immer wieder überraschend: Kurz vor Knapp kommt es Unternehmen in den Sinn, dass man ja eigentlich auch noch einen Weihnachtsgruß an seine Kunden verschicken sollte. Wenn die Zeit dann drängt, bleiben Text und Design häufig auf der Strecke.  Statt kreativer und berührender Weihnachtsgrüße, erleben wir oftmals trost-und einfallslose Karten oder ähnliches, die das Gegenteil von dem auslösen können, was eigentlich gewünscht war: Kundenbindung und ein positiver Imagetransfer.

Was also tun?

  1. Frühzeitige Planung

Beginnen Sie rechtzeitig mit den Planungen für Ihre Weihnachtsgrüße. Spätestens nach den Sommerferien sollte das Projekt bei Ihnen auf der Agenda stehen. Beantworten Sie sich selbst folgende  Fragen:

  • Was möchten wir in diesem Jahr versenden: Weihnachtsgrüße und/oder Weihnachtspräsente?
  • Wie möchten wir versenden? Online?
  • Wer erhält von uns einen Weihnachtsgruß? Wie steht es um unser Adressmaterial?

 Holen Sie rechtzeitig Angebote von Druckereien und Werbemittelproduzenten ein. Achten Sie auf Verpackungsgrößen und mögliches Porto. Und vor allem: finden Sie eine in Ihrem Unternehmen verantwortliche Person für all dies.

  2. Auch Weihnachtsgrüße sind Teil der Gesamtstrategie

Weihnachtsgrüße sind grundsätzlich Teil des Marketing-und PR-Konzeptes. Ihre weihnachtlichen Botschaften sollten sich also immer in Ihr Corporate Design und in Ihre Kommunikationsstrategie einfügen. Bleiben Sie Ihrer Linie treu. Auch, wenn es beispielsweise um die Auswahl der Weihnachtspräsente geht.

 3. Kreativität, die stimmen muss

Weihnachtsgrüße in diesem Jahr über Twitter? Als Präsent den Gartenzwerg als Nikolaus? Endlich das selbstgeschriebene Gedicht Ihrer Kollegen? Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt – oder?

Kreative Gestaltungs-und Textideen sind jederzeit willkommen. Allerdings sollte Ihr Auftritt auch an Weihnachten das verkörpern, was Sie das restliche Jahr über darstellen. Und das, was Sie auch im nächsten Jahr noch sein wollen – nämlich in guter Erinnerung bei Ihren Kunden. Wichtig ist, dass die Weihnachtsgrüße zu Ihnen passen. Und zu Ihrer Zielgruppe. Sprechen Sie Ihre Kunden persönlich an und gehen Sie ruhig über „das gesunde neue Jahr“ hinaus. Und auch, wenn ein Bild manchmal mehr sagt, als 1000 Worte: Ein kurzer, prägnanter und verständlicher Text hat noch keiner Weihnachtskarte geschadet.

 

Strategie oder nicht Strategie?

Wenn Unternehmen wachsen, benötigen sie mehr Unterstützung im Bereich Marketing. Häufig fragen unsere Kunden daher kurzfristig nach konkreten Marketingmaßnahmen. Sei es eine neue Imagebroschüre, ein Flyer oder der Relaunch einer Website. Vielfach besteht der Wunsch, Firmenfarben zu modernisieren oder auch das Logo zu überarbeiten. Was an der Stelle meist in den Hintergrund rückt, ist, dass für solche Maßnahmen ein bisschen Konzept zur Untermauerung der Marketingstrategie Not tut. Deshalb beschäftige ich mich heute mit der Frage: Strategie oder nicht Strategie – wie komme ich am schnellsten zum (Marketing-)Ziel?

Was heißt das nun konkret?

Bevor Sie mit Marketingmaßnahmen beginnen, sollten Sie ein Konzept für Ihr Marketing erstellen.  Und bevor Sie mit einer konkreten Maßnahme beginnen, sollten Sie sich immer die Frage stellen, wie sich die Maßnahme in Ihr Gesamtkonzept einfügt. Und ob Ihre Zielgruppe die Maßnahme auch aufgreifen wird. So ist zum Beispiel ein Online-Newsletter noch längst nicht für alle Branchen geeignet. Dies gilt sowohl für die interne als auch die externe Kommunikation. Dazu ein Beispiel: Ein produzierendes Unternehmen, bei dem die meisten Mitarbeiter in der Produktion arbeiten und keinen Zugang zu einem PC haben, benötigt andere Instrumente, um mit den Mitarbeitern zu kommunizieren als ein Konzern, der weltweit elektronisch vernetzt ist.

Wie erarbeitet man eine Strategie?

Von der Strategie zum Konzept und zur Umsetzung – das muss kein langer und aufwändiger und sehr teurer Weg sein. In einem Workshop lassen sich die Eckpfeiler für die Marketingstragie schnell und effizient erarbeiten und im Anschluß das Konzept ausformulieren. Die taktische Maßnahmenplanung steht im Anschluß auf dem Programm und sollte immer die Frage beantworten: wie trägt diese Maßnahme zur Umsetzung des Konzeptes bei und passt die Maßnahme zur Zielgruppe?

Wie sieht ein Strategieworkshop aus?

Zunächst einmal befassen wir uns mit der aktuellen Situation Ihres Unternehmens. Wir analysieren, wie Ihr Unternehmen aufgestellt ist und formulieren die Soll-Situation. Dabei werden Stärken und Schwächen genau unter die Lupe genommen. Wir fragen nach Ihren Werten, Ihrer Vision – wohin wollen Sie mit Ihrem Unternehmen, was ist Ihre Zielsetzung und auch nach Ihrer Philosophie. Auch Ihre Zielgruppe nehmen wir ins Visier – denn Sie müssen Ihre Kunden genau kennen, um eine passgenaue Marketingstrategie zu erarbeiten. Wir gehen aber noch einen Schritt weiter: je nach Bedarf analysieren wir Ihr Produktportfolio, Ihre Preispolitik usw. Am Ende haben wir Ihr Unternehmen quasi aus der Vogelperspektive betrachtet und auf Herz und Nieren geprüft.

Wie lange dauert so ein Workshop?

Je nach Aufgabenstellung und Detaillierungsgrad benötigt man vier bis acht Stunden für die Durchführung des Workshops.

Workshop durchgeführt – und nun?

Nachdem alle Punkte im Workshop erarbeitet wurden ist der eigentliche Teil der Arbeit noch nicht getan. Als Fleißarbeit steht die Ausformulierung des Konzeptes auf dem Programm – mit allem, was dazu benötigt wird. Dies ist der Kern der Arbeit und benötigt daher auch die meiste Zeit. Im Anschluß an das Konzept sollte die taktische Marketingplanung ausgearbeitet werden. Und danach können Sie in die Umsetzung starten.

Und wenn ich eine coole Idee für eine neue Maßnahme habe?

Stellen Sie sich immer die Frage, ob Sie mit der Maßnahme Ihre Zielgruppe erreichen. Nimmt die Zielgruppe die Kommunikation über den gewählten Weg auf, ist sie affin z.B. für eine Online-Ansprache oder bedarf es anderer Mittel und Wege (persönlich, print..).

Social Media im Mittelstand

Seit Barack Obama erfolgreich Twitter für seinen Wahlkampf eingesetzt und eine große Summe an Wahlkampfspenden erzielt hat, sind Social Media in aller Munde und es wird getwittert und gebloggt. Nachdem unzählige Privatpersonen über facebook und Co. netzwerken, nutzen auch immer mehr Unternehmen die Kanäle des Web 2.0 für ihre Kommunikation. Doch für viele kleine und mittelständische Firmen stellt sich die Frage nach dem Return on investment.

1. Social Media – was ist das eigentlich genau?

Unter dem Begriff Social Media versteht man Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften, die als Plattform zum gegenseitigen Austausch von Meinungen und Erfahrungen dienen. Die Web 2.0 basierten Anwendungen sind interaktiv zu verstehen und ermöglichen die Herstellung und den Austausch von nutzergenerierten Inhalten (user generated content). Zu den Anwendungen der sogenannten Social Media zählen unter anderem Blogs, Soziale Netzwerke wie XING oder facebook, Bewertungsportale oder der Austausch von Bildern und Musik.

 
2. Wer ist meine Zielgrupe und vor allem: Was habe ich zu sagen?

Die Nutzung von Web 2.0-Anwendungen setzt vor allem eines voraus: relevanten Content!
Unternehmen, die Social Media sinnvoll für ihre Kommunikation – sei es intern oder extern – nutzen wollen, müssen sich der Frage stellen, ob sie in der Lage sind, regelmäßig interessante Inhalte öffentlich zur Verfügung zu stellen. Die Relevanz der Inhalte bestimmen dabei Kommunikationszweck und Zielgruppe.

Social Media bedeutet Kundenkommunikation in Echtzeit. Es muss also jemanden im Unternehmen geben, der sowohl die Entscheidungsbefugnis, als auch die Zeit besitzt,  Plattformen wie den eigenen Blog oder das eigene Twitter-Account mit Leben zu füllen. Kleineren und mittelständischen Unternehmen fehlen dazu aber oftmals die Kapazitäten. Die Inhalte der interaktiven Anwendungen müssen dauerhaft gepflegt und aktualisiert werden. Dazu benötigen Sie entweder eigene Inhalte oder aber Sie kaufen hierzu fremden Content ein. Besitzen Sie relevante  Inhalte, so können diese zum einen Traffic auf Ihre Website lenken, zum anderen können Sie aber auch beispielsweise bisher verschickte Newsletter durch diese neuen Kommunikationsformen ersetzen.

Zweiter entscheidender Faktor zur Nutzung von Social Media sind Ihre Kunden. Nur wenn Ihre Kernzielgruppe eine hohe Onlineaffinität ausweist, macht es Sinn, Anwendungen des Web 2.0 für Ihr Unternehmen zu nutzen.

3. Den Marketing-Mix abwägen

Social Media sind eine zusätzliche Spielart des Online Marketings, die Sie innerhalb Ihres Marketing Mixes mit einplanen können. Haben Sie wirkliches Interesse daran, Social Media für Ihre Unternehmens-und Kundenkommunikation zu nutzen, dann sollten Sie folgende Fragen mit JA beantworten können:

1. Generiert unser Unternehmen regelmäßig und aktuell für unsere Kunden relevante Inhalte und News?
2. Ist unsere Kern-Zielgruppe Internetaffin?
3. Gibt es in unserem Unternehmen genügend finanzielle und zeitliche Ressourcen für die Pflege der interaktiven Kanäle?
4. Sind wir in unserem Unternehmen bereit, öffentliche Kritik zu zulassen und darauf auch zu antworten?
5. Ist unsere Internetseite für die Nutzung von Blog und Co. ausgerüstet und optimiert?
6. Haben wir intern das nötige Know-how, Social Media zielführend zu nutzen?

Der Einsatz von Social Media kann sich auch für kleine und mittelständische Unternehmen lohnen, wenn die Voraussetzungen stimmen und der Umgang mit diesen Kanälen professionell von statten geht. Ein laienhafter Umgang mit Twitter & Co kann sich im Zweifel auch nachteilig auf Unternehmen auswirken. Sollten Sie im Hinblick auf Social Media noch unsicher sein, so empfehlen wir, den Rat externer Experten einzuholen.

PR im Mittelstand – Ihr Weg in die Medien.

Spätestens seit Beginn der Wirtschafts-und Finanzkrise ist das Interesse an öffentlicher Berichterstattung über Unternehmen deutlich angestiegen. Auch für mittelständische Firmen wird das Thema PR zunehmend wichtiger. Damit Ihr Auftritt in der Öffentlichkeit auch gelingt, sind einige Punkte zu beachten.

1. Strategie und Praxisbezug

Auch für die PR-Arbeit sind Vorbereitung und Strategie essentiell. Definieren Sie klar die Ziele für Ihr Unternehmen und legen Sie fest, was genau Sie vermarkten möchten – Produkte und/oder Dienstleistungen?  Welche Themen sind Ihnen für die PR-Arbeit wichtig? Welche Geschichten können Sie erzählen? Das Firmenjubiläum kann dabei genauso interessant sein wie der Bau einer großen und modernen Produktionsanlage.
Haben Sie die Strategie einmal festgelegt, dann können Sie die Grundausstattung für eine solide PR-Arbeit erstellen. Dazu gehören eine aussagekräftige Pressemappe, ein gut gepflegter PR-Verteiler und natürlich gutes Bildmaterial.

2. Zielgruppengerechte Platzierung

Kennen Sie Ihre Zielgruppe wirklich? Entscheidend ist, wo Sie Ihre Themen platzieren. Die Auswahl der Medien- Fachmedien oder lokale Medien beispielsweise – richtet sich in erster Linie danach, wen Sie ansprechen möchten. Für wen sind Ihre Informationen von Interesse? Welche Märkte möchten Sie erschließen? Welche Zielgruppen möchten Sie hinzugewinnen? Sobald Sie auf diese Fragen die Antworten kennen, können Sie gezielt die entsprechenden Medien auswählen, in denen die gewünschten Zielgruppen präsent sind.
PR-Arbeit ist ein zusätzlicher und effektiver Weg, sich an die eigene Zielgruppe zu wenden.
Und: Im Gegensatz zu beispielsweise klassischen Anzeigen erzielt man mit guter PR-Arbeit zudem langfristige Wirkung.

3. Interne Kommunikation

Interne Kommunikation wird in Kombination mit gezieltem Personalmarketing für Unternehmen immer wichtiger. Ein offener und respektabler Umgang mit den eigenen Mitarbeitern ist unverzichtbar. Nur so kann sich das Unternehmen als professionelle Einheit präsentieren. Grundlage dafür ist eine transparente Kommunikation, und zwar sowohl top-down, als auch bottom-up.

Auch hier gilt es eine Strategie zur internen Kommunikation zu entwickeln: welche Informationen sollen weitergegeben werden? Welches Mittel eignet sich am besten zur Informationsübertragung? Ob Internet, Mitarbeiterzeitung, E-Mail oder Teamevents – die Möglichkeiten sind vielfältig und sollten individuell auf das Unternehmen abgestimmt werden.

Agentur-Briefing leicht gemacht.

Gerade kleinere Unternehmen haben meist keine eigene Marketingabteilung und kaufen für bestimmte Aktionen Leistungen bei Agenturen oder Dienstleistern ein. Damit die Agentur die gewünschten Dienstleistungen auch so ausführt, wie der Kunde sich das vorstellt, sind einige Punkte zu beachten.

1. Das Erstgespräch

Im Erstgespräch informieren Sie die Agentur über Ihr Unternehmen und das geplante Projekt. Es findet ein sog. “Briefing” (von engl. brief = kurz) statt.

Legen Sie alle Fakten auf den Tisch. Über Ihr Unternehmen: Stellen Sie Ihre Geschäftsbereiche vor. Erläutern Sie genau, was Ihr Unternehmen produziert oder wo der Schwerpunkt Ihrer Dienstleistungen liegt. Zeigen Sie auf, wer Ihre Kunden siind und auch, wen Sie zu Ihren Wettbewerbern zählen. Sind Sie regional oder überregional tätig? Geben Sie auch Auskunft über Aktivitäten der Vergangenheit. Und natürlich auch zu geplanten Veränderungen, Projekten oder Produkten für die Zukunft. Jedes noch so kleine Detail hilft der Agentur, Ihr Unternehmen besser kennen zu lernen und maßgeschneiderte Aktionen für Sie zu erstellen.

2. Ihre Zielsetzung

Legen Sie die Zielsetzung Ihrer geplanten Aktion dar. Was möchten Sie mit der Aktion bezwecken? Soll es eine Imagewerbung sein oder möchten Sie ein Produkt bewerben? Wenden Sie sich an bestehende Kunden oder möchten Sie neue gewinnen? Oder möchten Sie besser mit der lokalen Presse oder mit Fachmedien kommunizieren? Gibt es evtl. bestimmte Absatzziele (z.B. Stückzahlen, Umsatzziele etc.)?

3. Informationsmaterialien

Geben Sie der Agentur so viele Informationsmaterialien wie möglich. Haben Sie vor Jahren einmal einen Imageflyer produziert, den sie aber nicht mehr verwenden? Dann geben Sie der Agentur trotzdem ein Exemplar mit. Haben Sie Produktflyer, Präsentations-CDs oder Pressemitteilungen? Denken Sie auch daran. Je mehr Informationen Sie der Agentur an die Hand geben, desto vollständiger wird das “Bild” der Agentur von Ihrem Unternehmen. Und desto genauer kann die Agentur z.B. die Gestaltung für den neuen Imageflyer auf Ihr Unternehmen anpassen.

Erfolgsfaktor: Firmen-Websites!

Eine aussagekräftige Internetpräsenz ist heutzutage nicht nur für große Unternehmen ein „Muss“. Auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) ist eine Website ein wichtiges Medium zur Unternehmensdarstellung und Imagepflege, oftmals auch ein weiterer Vertriebskanal. Mittelfristig hilft eine Website, die Kundenbindung zu verstärken und trägt damit zur Umsatzgenerierung bei. Eine Firmen-Website steigert die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und wird so immer mehr zum Erfolgsfaktor. Studien belegen den positiven Effekt auf Umsatzentwicklung, Kundenkommunikation und Marketing haben.

Obwohl KMUs das Internet zunehmend für Marketingzwecke entdecken, sparen viele kleinere Unternehmen noch an der falschen Stelle und lassen ihren Auftritt vom Mitarbeiter “hobbymäßig” programmieren oder nutzen die Möglichkeiten vorhandener Softwarepakete wie Office.

Allerdings genau auf diese Tools sollte man nicht setzen – denn sie entspricht nämlich weitestgehend nicht den gängigen Standards. Und die so kreierte Site mag dann mit dem Internet Explorer noch ansprechend aussehen. Etwa 50% der Nutzer sehen Websites aber mit Firefox, Tendenz steigend. Deshalb: wenden Sie sich unbedingt an eine professionelle Webagentur oder einen freiberuflichen Webprogrammierer, die sich mit den zur Programmierung erforderlichen Techniken auskennen.

Wie geht man vor?

Die gute Nachricht zuerst: Professionell heißt nicht teuer! Auch mit kleinem Budget müssen Unternehmer nicht auf einen passenden Webauftritt verzichten.

Zielgruppe und Zweck der Website festlegen

Zunächst sollten Sie sich überlegen, was Sie mit dem Internetauftritt erreichen möchten und welche Zielgruppe Sie ansprechen, zum Beispiel:

  • Ihre Zielgruppe sind andere Unternehmer
  • Sie wollen im Internet Präsenz zeigen, über das Unternehmen und die Produkte informieren
  • Sie wollen nicht nur informieren, sondern auch regelmäßig aktuelle Informationen oder Tipps veröffentlichen

Festlegung der technischen Anforderungen

Je nach Umfang, Zweck und gewünschten Funktionalitäten ist es sinnvoll, ein bisschen mehr in die technische Infrastruktur zu investieren.
Content Management (CMS) ist in diesem Zusammenhang ein gerne genutztes Stichwort. Für sehr umfangreiche, verschachtelte und von vielen Nutzern zu aktualisierende Auftritte ist ein solches System zu empfehlen. In diesem Bereich lohnt es sich, auf Open Source Software zu setzen. Nur der Vollständigkeit halber sei hier auf Open Source CMS-Systeme wie Typo3, Mambo, Joomla oder Contenido verwiesen. Auch Blog-Systeme wie WordPress können sich für kleinere Websites als Pluspunkt erweisen.

Im Rahmen dieses Artikels sollen die Alternativen für kleine Sites beleuchtet werden. Denn in solchen Fällen reichen andere Tools vollkommen aus. Wenn Sie unsicher sind, was für Ihr Unternehmen eine optimale Lösung ist, dann nehmen Sie Beratung in Anspruch.

Gelegentliche Aktualisierungen

Unternehmer, die ihre Website regelmäßig aktualisieren lassen möchten, sei Macromedia Contribute empfohlen. Hier lässt sich bereits ein einfaches Nutzerkonzept mit Berechtigungsstufen umsetzen, Freigaben können per Email angefordert werden. Und das Wichtigste: es sind keine HTML-Kenntnisse erforderlich, Layoutvorgaben können im Nutzerkonzept festgelegt werden. Eine Softwarelizenz für das Programm ist unter 200 Euro erhältlich. Bei manchen Hosting-Anbietern ist Contribute sogar im Paketpreis enthalten (z. B. 1und1). Die eigene Assistentin kann alle textlichen Aktualisierung problemlos und schnell erledigen, ohne dass die Webagentur eingeschaltet werden muss.

Eine weitere Möglichkeit: Wenn eher unregelmäßig Änderungen vorgenommen werden, reicht in der Regel ein Pflegepaket bei der Webagentur. Dies sind in der Regel monatliche Pauschalen, die den geplanten Umfang abdecken.

Individuelles Design und Programmierung zu teuer?

Wer kein komplett individuelles Design benötigt und nur einzelne Elemente (z. B. das eigene Logo) einbinden lassen möchte, der kann mit Hilfe von fertigen Webtemplates schnell seine eigene Site bauen (lassen). Wie das geht? Viele Webdesigner bieten ihre Designs im Internet zum Kauf, teilweise auch kostenlos an. Meist wird auch die Original-Grafikdatei mitgeliefert, so dass individuelle Änderungen am Design problemlos möglich sind. Freiberufliche Webdesigner bieten ebenfalls häufig einen Fundus professioneller Webdesigns für Geschäftswebsites. Fragen Sie danach!

Auf die Inhalte kommt es an

Content is king! Denn die Inhalte einer Website sollen den Kunden oder Interessenten auch einen klaren Nutzen bieten. Es reicht also nicht, nur auf werbliche Texte zu setzen. Die Inhalte sollten einen Mehrwert bieten, zum Beispiel Tipps und Tricks zu bestimmten Produkten oder Sachverhalten enthalten. Ein Vorteil der Mühe: die erstellten Informationen können weiterverwendet werden – beispielsweise in einem Newsletter, der an die Interessenten verschickt wird.

Wichtig ist aber auch: weniger ist mehr! Verzichten Sie auf endlose Textwüsten oder schwer verständliche technische Detailbeschreibungen. Denn: im ersten Schritt sind allgemeine Informationen gefragt. Technische Detailbeschreibungen gehören in separate Dokumente, die man beispielsweise zum Download anbieten kann. Längere Texte sollten Sie durch Absätze, Zwischenüberschriften oder Aufzählungen optisch gliedern und auflockern. Auch Bildmaterial erfüllt diesen Zweck. Kostengünstige und teilweise lizenzfreies Bildmaterial erhalten Sie z. B. bei fotolia.de, photocase.de oder istockphoto.com. Gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten ist auch der persönliche Kontakt nicht zu verachten: Bieten Sie einen Rückrufservice an. Wenn Sie nicht zu den geborenen Textern gehören, scheuen Sie sich nicht, die Texte von einem Profi erstellen zu lassen.

Last but not least: Nicht zu verachten ist eine übersichtliche Menüstruktur. Klar gegliedert und logisch aufgebaut, hilft Sie Ihren Kunden sich schnell zu orientieren und die benötigten Informationen sofort zu finden.

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