2B or not… Na, Sie wissen schon.

Sein oder nicht sein, B2B oder doch lieber B2C. Fragen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen, auch bei der Wahl der Kommunikationsmaßnahmen.

Während die eine Kommunikationsstrategie Vertreter des Business als Zielgruppe avisiert, setzt die andere auf Consumer, also auf den Endverbraucher.

Die Unterschiede sind entscheidend und haben großen Einfluss auf die flankierenden Marketing-und PR-Maßnahmen.

Ein Give-Away-Weingummi sieht nicht nur anders aus als Schokolade aus dem Supermarkt, sondern schmeckt auch noch komplett verschieden. Der Grund liegt in mannigfaltigen Inhaltsstoffen und vor allem in der unterschiedlichen Zusammensetzung. Zwar geht es sowohl im B2B als auch im B2C um zu verkaufende Güter oder Leistungen. Doch haben die Zielgruppen ihre spezifischen Anforderungen. Dementsprechend sind auch Verpackung und Marketing grundverschieden.

Schwer verdauliches Business?

Das Give-Away schmückt ein Claim, der die Bedürfnisse des speziellen Industriekunden anspricht. Es geht nicht darum, seine Lust auf Süßes anzukurbeln, die er eh mit Millionen Konsumenten teilt. Das Interesse gebührt seinen besonderen Wünschen. Doch der Weg zum Kunden und seinen Anliegen kann sich als zähes Weingummi erweisen. Was bei Konsumgütern fix als „Light-Version“ anzupreisen ist, fällt bei komplizierten IT-Programmen schwer. Wie macht man ihm das nur schmackhaft? Und vor allem: Wo ist er überhaupt zu finden? Zwischen den Regalen im Supermarkt? Dort könnte man ihn vereinzelt antreffen- doch gilt sein Interesse hier ausschließlich den bunt leuchtenden, süß-anmutenden Leckereien.  Eine  Industriesoftware  ist im direkten Vergleich zu zart schmelzenden Schokoriegeln doch eher unsexy.

B2B kann mehr

Aber: Auf die Verpackung kommt es an! Die positiven Aspekte, die sich nur zu gern hinter komplexen Fakten verstecken, müssen offenbart werden. Dabei ist es wichtig, Fachwissen verständlich zu vermitteln. Vorteile wie Kostensenkung oder Prozessoptimierung sind vielleicht auf den ersten Blick nicht so attraktiv wie Schokolade, aber mindestens genauso essentiell. Um den Kunden jedoch wirklich zu überzeugen, muss man seine Bedürfnisse bis ins kleinste Detail kennen. Durch umfangreiche Analysen und Briefings lassen sich diese ermitteln. Regelmäßige Treffen mit ihm versüßen die Kommunikation und somit den Handel überdies ungemein.

Heute schon an Weihnachten denken. Und im Dezember die Nase vorn haben.

„Ja – ist denn heut schon Weihnachten?“ Dieser Ausspruch eines sehr berühmten Testimonials aus der Sportwelt ist uns allen noch gut aus der Werbung in Erinnerung. Was diese Frage nun im Sommer in einem Marketing-und PR-Blog zu suchen hat?
Sicher ist, sie hat keinesfalls mit Fußball zu tun. Und wir teasern auch keine neue Beckenbauer-Kampagne an. Sehr pragmatisch und immer auf der Suche nach Mehrwert für unsere Kunden, stellen wir Ihnen heute die Frage: Mit was für einer Weihnachtskarte möchten Sie Ihre Kunden und Geschäftspartner in diesem Jahr erfreuen? Schon dran gedacht? Gibt es erste Ideen? Oder ist es aus Ihrer Sicht noch viel zu früh für dieses Thema? Wir finden, es ist keineswegs zu früh.

Für viele kommt Weihnachten immer wieder überraschend: Kurz vor Knapp kommt es Unternehmen in den Sinn, dass man ja eigentlich auch noch einen Weihnachtsgruß an seine Kunden verschicken sollte. Wenn die Zeit dann drängt, bleiben Text und Design häufig auf der Strecke.  Statt kreativer und berührender Weihnachtsgrüße, erleben wir oftmals trost-und einfallslose Karten oder ähnliches, die das Gegenteil von dem auslösen können, was eigentlich gewünscht war: Kundenbindung und ein positiver Imagetransfer.

Was also tun?

  1. Frühzeitige Planung

Beginnen Sie rechtzeitig mit den Planungen für Ihre Weihnachtsgrüße. Spätestens nach den Sommerferien sollte das Projekt bei Ihnen auf der Agenda stehen. Beantworten Sie sich selbst folgende  Fragen:

  • Was möchten wir in diesem Jahr versenden: Weihnachtsgrüße und/oder Weihnachtspräsente?
  • Wie möchten wir versenden? Online?
  • Wer erhält von uns einen Weihnachtsgruß? Wie steht es um unser Adressmaterial?

 Holen Sie rechtzeitig Angebote von Druckereien und Werbemittelproduzenten ein. Achten Sie auf Verpackungsgrößen und mögliches Porto. Und vor allem: finden Sie eine in Ihrem Unternehmen verantwortliche Person für all dies.

  2. Auch Weihnachtsgrüße sind Teil der Gesamtstrategie

Weihnachtsgrüße sind grundsätzlich Teil des Marketing-und PR-Konzeptes. Ihre weihnachtlichen Botschaften sollten sich also immer in Ihr Corporate Design und in Ihre Kommunikationsstrategie einfügen. Bleiben Sie Ihrer Linie treu. Auch, wenn es beispielsweise um die Auswahl der Weihnachtspräsente geht.

 3. Kreativität, die stimmen muss

Weihnachtsgrüße in diesem Jahr über Twitter? Als Präsent den Gartenzwerg als Nikolaus? Endlich das selbstgeschriebene Gedicht Ihrer Kollegen? Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt – oder?

Kreative Gestaltungs-und Textideen sind jederzeit willkommen. Allerdings sollte Ihr Auftritt auch an Weihnachten das verkörpern, was Sie das restliche Jahr über darstellen. Und das, was Sie auch im nächsten Jahr noch sein wollen – nämlich in guter Erinnerung bei Ihren Kunden. Wichtig ist, dass die Weihnachtsgrüße zu Ihnen passen. Und zu Ihrer Zielgruppe. Sprechen Sie Ihre Kunden persönlich an und gehen Sie ruhig über „das gesunde neue Jahr“ hinaus. Und auch, wenn ein Bild manchmal mehr sagt, als 1000 Worte: Ein kurzer, prägnanter und verständlicher Text hat noch keiner Weihnachtskarte geschadet.